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Webeleinenstek
Dieser Knoten wird auch Mastwurf genannt und dient eigentlich
dazu, ein Ende an einem Balken zu befestigen. Er zieht sich selten zu, und kann
sich unter Spannung sogar lösen. Mit ein bisschen Übung kann er einhändig
gebunden werden. Für SM’ler ist er (mal eben um Hände und Füße geschlungen...)
ideal um ein zappelndes Ofer unter Kontrolle zu bringen.
Die Animation zeigt Dir, wie der Webeleinenstek um einen
Balken "gesteckt" wird.

Tipps:
- Wenn Gefahr besteht, daß sich der Mastwurf löst, machst Du einfach mit
der losen Part zwei halbe Schläge um
die feste Part (Mastwurf mit zwei halben Schlägen)!
- Ohne den Webeleinenstek aufzumachen, kannst Du dann immer noch eine
bequeme Bondage daraus machen, indem Du ihn etwas lockerst und
unkontrolliertes Festziehen durch weitere halbe Schläge oder andere
geeignete Knoten verhinderst.
- In Sekundenbruchteilen geht der Webeleinestek mit dem folgenden
Handgriff: Du legst das Bondageseil auf Deine vor Dir nach oben
geöffnete linke Hand (Daumen liegt links). Dann verdrehst Du deine
rechte Hand (entgegen dem Uhrzeigersinn) so weit, bis Deine rechte
Handfläche fast wieder oben liegt (rechter Daumen liegt rechts unten),
und greifst damit das locker rechte Seilende, welches aus der linken
Hand läuft. Jetzt drehst Du einfach beide Hände im Uhrzeigersinn (als
würdest Du jetzt einen Fahrradlenker halten) und legtst die
entstandenen Schlaufen übereinander (linke Hand am Körper, die Rechte
etwas weiter weg. Die entstandene Doppelschlaufe legst Du über die zu
sichernden Gliedmaßen Deines Opfers. Sei dabei aber bitte nicht zu
brutal, sondern immer darauf bedacht, daß nix ernsthaft böses passiert.
- Wenn Sub sich wehrt, sollte man sehr genau wissen, wie nahe man gerade
an Grenzen spielt. Beim souverän ausgeführtes "Bändigen" mag
man sich zwar sehr cool vorkommen, doch Sub kann sich dennoch wirklich
ernsthaft dadurch bedroht fühlen und das Vertrauen in Deine gesunde
Psyche verlieren.
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von FunsportBDSM
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