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Fischerknoten

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Fischerknoten

Bei Fischern dient dieser Knoten zum Verbinden zweier etwa gleichstarker Enden. Er ist dann anderen Knoten vorzuziehen, wenn das Material recht dünn und glatt sein sollte - wie z.B. Angelsehne. Dies eignet sich übrigens für bestimmte SM-Spielchen prima, jedoch sind das lediglich "psychische" Fesselungen, denn unter Last schürt sie sich in die Haut ein.

Der Fischerknoten hat dennoch für Bondagefans einiges auf Lager. Klar - Du kannst einfach zwei dünne Enden damit verbinden, doch für dickeres Material wird der Fischerknoten für uns erst dann so richtig interessant, wenn man ihn leicht öffnet. Dabei bildet sich nämlich eine Schlaufe, die sehr kontrolliert zusammengezogen werden kann - ideal, wenn z.B. gerade mal kein Cockring zur Hand ist, oder wenn die Nippel der Sklavin eine ganz sanfte Einschnürung vertragen könnten.

Die Animation zeigt Dir, wie der Fischerknoten gemacht wird.

Fischerknoten

Hinweise:

  • Die halben Schläge (also die beiden Knoten, aus denen der Fischerknoten besteht) werden so ausgeführt, daß ein Ende dabei nach unten, und das andere dabei nach oben geschlagen wird - nur so hält der Fischerknoten dauerhaft, wenn er zusammengezogen ist.
  • Aus dem gleichen Grund ist es auch wichtig, daß die beiden halben Schläge so gemacht werden, daß die beiden losen Parten parallel zu den festen Parten (also den unter Last stehenden Enden) verlaufen.
  • Wenn der Knoten fertig ist, solltest Du ihn einmal lösen, indem Du an den losen Parten ziehst. Es ergibt sich die besagte Klemmschlaufe.
  • Niemals (!) diese Klemmschlaufe um den Hals des "Opfers" legen (das gilt natürlich für jegliche Bondage) - sonst wird im Ernstfall ein wirkliches Opfer daraus!


Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von FunsportBDSM


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